Im Nordwesten Italiens liegt das Aostatal, eine kleine traditions- und kulturträchtige Region, die durch mehrere Bergtäler gekennzeichnet ist. Eines davon ist das Gressoneytal, welches sich bis an den Fuß des Monte Rosa, eines der majestätischsten Gebirgsstöcke der Alpen, hinaufschlängelt. An seinem oberen Ende befindet sich Gressoney La Trinité, dessen Geschichte besondere Merkmale aufweist und dafür sorgt, dass sich dieses Dorf von seiner Umgebung ganz deutlich hervorhebt. Während es z. B im übrigen Aostatal aus historischen und geographischen Gründen die Zweisprachigkeit Italienisch-Französisch gibt, sprechen die Ureinwohner von Gressoney auch noch einen alemannischen Dialekt, den die aus dem Wallis auswandernden Walser mit sich brachten, als sie sich ab dem 13. Jahrhundert samt ihrem Vieh am Südhang des Monte Rosa niederließen. Aus der einst hauptsächlich von der alpinen Landwirtschaft, der Viehzucht und dem Handel lebenden Gemeinschaft hat sich vor etwa 50 Jahren ein anmutiger Ferienort entwickelt, der heute zu den beliebtesten Reisezielen zahlreicher Urlauber zählt..




